Namaste! Heute gibt es wieder ein sinnliches Thema. Ich rede nicht um den heißen Brei herum: Es geht um Slow-Sex. Die Sexualität ist ein spannendes Thema. Achtsamkeit auch. Und beides ist eine angenehme, intensive Mischung. Das Thema Slow-Sex nimmt grad ordentlich an Fahrt auf. Das ist sehr spannend.

Ich habe das Buch Slow Sex von Diane Richardson gelesen. Und ich muss sagen: Es macht Sinn! Warum erfährst erfährst du in diesem Artikel.

Wie ist es in einer Beziehung? Der Tag endet für beide und man unterhält sich. Welches Ziel hat diese Unterhaltung? Richtig. Keines. Man unterhält sich halt. Ebenso ist es im Slow-Sex. Auch er ist eine Art der Beziehungspflege. Auch er ist nicht zielgerichtet. Man schläft halt miteinander. Was steckt dahinter?

Die Sinnlichkeit im Wandel? Endlich hat das angefangen.

Ich sehe einen Wandel im sinnlichen Bewusstsein der Welt. Der sexuelle Status Quo dient langsam aus. Die Achtsamkeit beim Sex ist etwas, was noch nicht sehr verbreitet ist. Aber ich sehe auch, dass das langsam aber sicher zunimmt. “Pornos sind normal und gesund” – davon verabschieden wir uns hoffentlich. “Beim Sex kommt es einzig auf Leistung an. Höher-schneller-weiter!” – auch das hinterfragen wir immer mehr.

Harter, schneller Sex am liebsten so oft wie möglich und die ganze Nacht. Wollen das Frauen wirklich? Wollen das Männer wirklich? Oder ist das gar etwas, was Paare unter unnötigen Druck setzt und eventuell sogar der Qualität der Beziehung abträglich ist?

Slow-Sex macht offen und verletzlich. Und schlussendlich geht man damit in die Tiefe.

Du hast es bestimmt schon in meinem Blog bemerkt. Freiheit durch sinnliche Spiritualität – das ist eines meiner Themen. Für mich hat die Sinnlichkeit ein unglaubliches Potential. Sie ist ein Weg zu Erkenntnis, Verständnis und tieferer Liebe. Sie kann ein Werkzeug sein mit dem man auch verspielt und mit einer absoluten Leichtigkeit umgehen kann.

Liebesbeziehungen sind ein kostbares Gut. Sie sind wie zarte Blumen und sie brauchen eine gute Pflege. Besonders die Sexualität hat einen großen Einfluss auf die Qualität und die Haltbarkeit von Liebe. Diese These vertritt das Buch von Diane Richardson sehr deutlich.

Slow Sex macht verletzlich und das ist gut so. Wenn man das Ziel – also den Orgasmus – aus der Gleichung nimmt, kommt man unweigerlich dort an, wo man oft recht selten ist. Wo ist das? Richtig. Im Hier und Jetzt. Besonders für Menschen, die zu oft in der Vergangenheit leben und sich zu oft um die Zukunft sorgen, ist das eine Herausforderung.

Männer sind besonders vom Slow-Sex herausgefordert – sie müssen nicht mehr ihren Mann stehen.

Männer haben im Slow Sex sehr große Herausforderung. Und zwar, dass ihnen sowohl die Erektion als auch der Orgasmus egal werden sollen. Immer bereit zu sein und zu kommen… Das ist für die meisten das, worauf es dem wahren Mann ankommt. Für sie ist der “Verlust” der Erektion eine Katastrophe. Im Slow Sex ist ein weicher Lingam (schlau für: Penis) kein Problem, kommt es schließlich auf die innige Vereinigung an. Und die ist auch weich möglich. Eine solide Erektion braucht man für den Orgasmus. Und der wird beim Slow-Sex bewusst gerade am Anfang vermieden und wird auch später nicht mehr als Zeil angestrebt. Er geschieht von allein – oder eben nicht.

Leistungsorientierter Sex baut schleichend und Stück für Stück Distanz zwischen zwei Liebenden auf. Weder das männliche noch das weibliche Wesen sind dafür gemacht. Besonders der weibliche Körper geht nach einer Weile in eine Abwehrhaltung. Es kommt schleichend zu weniger Sex und zu Frustration. Man “lebt sich auseinander”, interpretiert man dann. “Nach einer Weile erkaltet das Feuer halt”, sagt man. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Slow Sex ist neben einer aufrichtigen und achtsam gepflegten Kommunikation ein Katalysator tiefer Beziehungen. Wer sich druck- und ziellos mit viel Bewusstsein der körperlichen Liebe hingibt, erlaubt seiner Beziehung das Wachstum. Die Liebe wird tiefer.

Ein paar Worte zum Schluss.

Hach, wie kann ein Schlusswort aussehen? Ich sage: Das Buch ist gut. Motiviert es schließlich zum Slow-Sex. Und Slow-Sex ist eine Sache hinter der ich stehe. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die langsame Vereinigung ein Weg zu mehr aufrichtiger Tiefe und Achtsamkeit in der Liebe ist.

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